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Kalkung und Düngung

Im zeitigen Frühjahr ist die Zeit günstig, um den wintergestressten Rasen zu kalken. Wer es hier allerdings zu gut mit der „weißen Natur“ meint oder nach dem Motto „mehr hilft mehr“ verfährt, sorgt unweigerlich dafür, dass sich Rasengräser gelb färben und dann unabwendbar verbrennen. Die Folge: Der Rasen treibt nicht mehr wegen einer Nährstoffblockierung.

Ein handlicher Düngerstreuer sorgt für exakte Dosierung.

Was viele nicht vermuten: Kalk unterstützt die Düngung, da er die Verfügbarkeit aller wichtigen Nährstoffe im Boden positiv beeinflusst. Nützlich ist eine jährliche „Erhaltungskalkung“ – je nach Bodenart mit 50 bis 100 Gramm pro Quadratmeter Rasen.
Da Kalk den Boden-pH-Wert erhöht, erst den Gartenboden kontrollieren und dann entsprechend reagieren. Auch ein zu saurer Boden-pH-Wert (unter 5,5) hemmt nicht nur das notwendige Bodenleben, sondern blockiert auch die Aufnahme der Nährstoffe durch die Pflanzen.

Wodurch entsteht Versauerung?

Aber wodurch entsteht eine solche Versauerung? Vorwiegend durch Auswaschung und sauren Regen. Je mehr es regnet, um so größer die Niederschlagsmenge im Boden. Mit dem nicht zu speichernden Bodenwasser wird auch Kalk ausgewaschen. Bereits fünf Liter sogenanntes Sickerwasser lösen ein Gramm Kalk aus der Vegetationsschicht. Da aber jährlich bis zu 700 Liter pro Quadratmeter Regen fallen, kann man sich gut vorstellen, dass hier etwas getan werden muss. Diese Menge sollte natürlich immer in Abhängigkeit von Niederschlag jedes Jahr ergänzt werden. Zusätzlich ist es wichtig, dass auch der Bedarf der Pflanzen bei der Bemessung der Kalkgabe berücksichtigt wird. Ohne es noch komplizierter zu machen – eine Faustregel besagt: Man nehme etwa 60 Gramm Kalk pro Quadratmeter.

Wenn der Boden sauer ist, dann werden es die Gräser über kurz oder lang auch. Erstens, weil sich Pilze entwickeln können, die das grüne Wachstum negativ beeinflussen, und zweitens verringert sich das Wasserspeichervermögen des Bodens. Ein 100% naturreiner Meeresalgen-Kalk könnte bereits eine Rettung sein. Er ist zu jedem Zeitpunkt des Jahres verwendbar. Es besteht hierbei keine Verbrennungsgefahr der Rasengräser. Die hohe Porösität des Meeresalgenkalkes verbessert nicht nur die Struktur des Gartenbodens, sondern sorgt nachweisbar auch für ein verbesserte Wasseraufnahmefähigkeit der Böden und kann damit auch Staunässe verhindern.

Es gilt: Ein mit Kalk versorgter Boden erwärmt sich Frühjahr einfach schneller. So wachsen Pflanzen besser und blühen länger. Und die Gemüseernte fällt besser aus- speziell bei Kohlsorten. Übrigens ist neben dem Kalken auch das Düngen und die Versorgung mit Kompost sehr wichtig. Die Pflanzen wachsen besser und sind gestärkt gegen Krankheiten.

Wichtig ist aber: Bevor gedüngt wird, sollten zunächst die vorhandenen Nährstoffe im Boden ermittelt werden. Fragen Sie hierzu unsere Fachberater in den Freizeitmärkten.


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Wichtige Informationen:

Die Knauber Einzelhandelsfilialen werden zum 1. Juli an die BAUHAUS Gesellschaften übergeben. Knauber fokussiert sich damit künftig auf die weitere Expansion im Energiehandel. Für Kunden im Energiebereich läuft alles weiter wie gewohnt. Ergänzende Informationen entnehmen Sie unserer Pressemitteilung.

Wichtiges auf einen Blick:

  • Die Freizeitmärkte sind zu den gewohnten Zeiten bis zum 30.06. und unter Berücksichtigung der allgemein geltenden Hygienevorschriften für Sie geöffnet.
  • Das Knauber Kundenkartenprogramm bleibt bestehen, alle Details finden Sie in unserem neuen Kundenkartenportal.
  • Die Knauber Gas- und Grillflaschen können Sie auch nach dem 30.06. problemlos tauschen. Für weiterführende Informationen werden Sie hier weitergeleitet.

Vielen Dank für Ihr Verständnis
und bleiben Sie gesund!