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Müll vermeiden – Ressourcen schonen

Fast eine halbe Tonne Hausmüll produziert jeder Einwohner Deutschlands im Durchschnitt pro Jahr. Das ist nicht nur im Hinblick auf die Abfallentsorgung und Lagerung des Mülls problematisch. Alles, was in der Mülltonne landet, muss vorher unter dem Einsatz von Energie und Rohstoffen hergestellt werden. Abfall zu vermeiden, bedeutet daher aktiv am Schutz von begrenzten Ressourcen teilzunehmen. Diese Tipps helfen, die eigene Müllproduktion zu senken und damit die Umwelt zu schonen.

Plastikabfall und Verpackungsmüll einsparen

Die enorme Menge an Plastikmüll, die unsere Konsumgesellschaft produziert, hat gravierende Folgen für die Umwelt. Bis zu 500 Jahre kann es dauern, bis ein einziger Joghurtbecher verrottet. Ebenfalls problematisch ist die Herstellung von Plastikverpackungen, da dies auf der Basis von Erdöl geschieht, einem Rohstoff, der in absehbarer Zeit zu Ende geht.

Plastikabfall zu vermeiden heißt, die Ressourcen der Erde langfristig zu schonen

Isolierbecher_LimettePlastik begegnet uns im Alltag vor allem beim Einkaufen. Ein erster Schritt zum plastikfreien Leben ist der Verzicht auf Plastiktüten beim Verpacken von Gemüse und Obst im Supermarkt. Aber auch hier stecken einige Sorten bereits in Verpackungen. Eine Alternative ist der Einkauf von loser Ware im Bioladen oder auf dem Wochenmarkt mit der eigenen Stofftasche oder einem Einkaufskorb. Auch Käse- und Wurstwaren werden an der Frischetheke in der Regel weniger verpackt als die fertigen Produkte in den Selbstbedienungsauslagen von Lebensmittelgeschäften. Eine weitere Möglichkeit, den eigenen Plastikkonsum zu verringern, ist der Gebrauch von Nachfüllverpackungen. Viele Hersteller von Waschmitteln, Duschgel und Hygieneartikeln bieten diese im Verkauf an. Statt das Pausenbrot in Alufolie oder Frischhaltefolie einzuwickeln sparen Sie zusätzlichen Müll durch wiederverwendbare Verpackungen wie Tupperdosen. Den Coffee-to-go-Becher ersetzen Sie durch einen Thermobecher, der den Kaffee gleichzeitig lange warmhält.

Ressourcenschonender Umgang mit Lebensmitteln

Wer Lebensmittel wegschmeißt, der sollte sich einer Sache bewusst sein: Bis diese auf unserem Küchentisch landen, haben sie einen langen Weg hinter sich. Produktion, Lagerung und Transport kosten je nach Ware viel Energie und verursachen hohe CO2-Emissionen. Unzählige Produkte, die eigentlich noch uneingeschränkt genießbar sind, landen zudem bereits nach wenigen Tagen im Supermarkt im Abfall hinter dem Ladengeschäft. Der Grund: Die Verkäufer wollen den verwöhnten Konsumenten als eigenes Qualitätsmerkmal nur frischeste Ware anbieten.

Kühlschrank TupperdosenEin großer Anteil des Lebensmittelmülls ist auch im Haushalt vermeidbar. Dies beginnt schon vor dem Einkauf, indem Sie Ihre Vorräte prüfen und im Anschluss nur das besorgen, was Sie wirklich brauchen. Zahlreiche Produkte verderben zudem durch falsche Lagerung. Wie welches Lebensmittel am besten gelagert wird, ist auf vielen Verpackungen aufgedruckt. Für mehr Überblick sollte zudem haltbare Ware hinten im Kühlschrank verwahrt werden und Produkte, die schnell verbraucht werden müssen, vorne. Reste, die von einer zubereiteten Mahlzeit übrig geblieben sind, lagern Sie in einer Tupperdose im Kühlschrank und verwerten Sie beim nächsten Kochen weiter. Ein Tipp für Gartenliebhaber: Wer einen Komposthaufen besitzt, der vermeidet nicht nur Müll sondern produziert wertvollen Dünger für die eigenen Pflanzen.

Reparieren, teilen oder verkaufen statt wegwerfen

Nicht jeder muss alles besitzen. Besonders Werkzeuge und Gartengeräte werden nicht täglich gebraucht und können gemeinsam mit der Nachbarschaft angeschafft und als kollektives Konsumgut im Gebrauch geteilt werden. Der Erfolg von Carsharing-Projekten zeigt, dass sich selbst Autos gemeinsam nutzen lassen.

Alten Dingen mit ein wenig Kreativität einen neuen Sinn zu verleihen, liegt ebenfalls im Trend unter denen, die bewusst mit unseren Ressourcen umgehen. Upcycling heißt das Zauberwort, bei dem clevere Designer beispielsweise aus gebrauchten Autoreifen Schuhsohlen oder Handtaschen herstellen.

Recycle small electronic appliancesElektrogeräte wie das Smartphone oder das Tablet veralten schnell. Die Entsorgung sollte immer über entsprechende Annahmestellen erfolgen. Besser ist es, die Geräte anderen Verbrauchern zur Nutzung zu überlassen. Über Online-Plattformen verkaufen Sie viele Konsumgüter bequem und ohne viel Aufwand. Auch Tauschbörsen, auf denen von Kleidung über Bücher bis hin zu Spielzeug praktisch alles gehandelt wird, bieten sich als Alternative zum Kauf von neu produzierter Ware an. Nicht zuletzt bieten wir Ihnen in unserem Reparaturcafé die Möglichkeit, Ihre Geräte unter fachlicher wieder in Schuss zu bringen. Alle Termine des Reparaturcafés bei Knauber finden Sie in unserer Terminübersicht.

 


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Wichtige Informationen:

Die Knauber Einzelhandelsfilialen werden zum 1. Juli an die BAUHAUS Gesellschaften übergeben. Knauber fokussiert sich damit künftig auf die weitere Expansion im Energiehandel. Für Kunden im Energiebereich läuft alles weiter wie gewohnt. Ergänzende Informationen entnehmen Sie unserer Pressemitteilung.

Wichtiges auf einen Blick:

  • Die Freizeitmärkte sind zu den gewohnten Zeiten bis zum 30.06. und unter Berücksichtigung der allgemein geltenden Hygienevorschriften für Sie geöffnet.
  • Das Knauber Kundenkartenprogramm bleibt bestehen, alle Details finden Sie in unserem neuen Kundenkartenportal.
  • Die Knauber Gas- und Grillflaschen können Sie auch nach dem 30.06. problemlos tauschen. Für weiterführende Informationen werden Sie hier weitergeleitet.

Vielen Dank für Ihr Verständnis
und bleiben Sie gesund!