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Heimwerken – Sicherheit geht vor

Nutzen Sie die Zeit zuhause, um notwendige Renovierungsarbeiten zu machen? Dann sollten Sie die Sicherheit dabei nicht außer Acht lassen. Heimwerken kann viel Freude bringen, aber ist auch nicht ohne jedes Risiko. Passen Sie deshalb gut auf sich auf und beachten folgende Schutzhinweise zum Wohle Ihrer Gesundheit.

Gut gepflegtes Werkzeug mit Qualitätssiegel

Mit Qualitäts-Werkzeug geht die Arbeit gleich viel einfacher von der Hand. Wenn Sie sich neues Werkzeug zulegen, sollten Sie darauf achten, dass es ein Gütesiegel trägt. Jedes Werkzeug muss mindestens den europäischen Richtlinien entsprechen und die CE-Plakette tragen.

Das bekannteste deutsche Gütesiegel GS steht für Geprüfte Sicherheit. TÜV ist die Abkürzung für den Technischen Überwachungsverein und steht für einen Verein, der sich mit der gesetzlichen vorgeschriebenen Prüfung von Materialien und Geräten beschäftigt.

Bei Schraubenschlüsseln, Schraubendrehern und Zangen wählen Sie vorzugsweise Material aus gehärtetem Stahl (HSS oder CV-Stahl). Der Handgriff sollte aus glattem, lackiertem Holz, rutschfestem Metall oder einer entsprechenden Kunststoffummantelung bestehen und ergonomisch geformt sein. Verwenden Sie einen Hammer mit festem Kopf, der sich nicht lösen kann. Der Schraubendreher sollte eine gehärtete oder mit Diamantstaub antirutschbeschichtete Spitze haben.

Lesen Sie die Gebrauchsanweisung von (elektrischen) Werkzeugen sorgfältig durch und verwenden Sie es nur für die Arbeiten, für die es auch geeignet ist. Ziehen Sie immer den Stecker des Geräts aus der Steckdose, wenn Sie das Werkzeug nicht brauchen. Verwenden Sie passende Sägeblätter, Bohrer, Schraubeneinsätze, Schleifscheiben und Ähnliches für das Werkzeug. Sparen Sie nicht an der Qualität. Eine teure Stichsäge oder Bohrmaschine mit einem schlechten Sägeblatt beziehungsweise einem schlechten Bohrer arbeitet nicht zuverlässig und kann sogar gefährlich sein.

Ersetzen Sie Bohrer Sägeblätter, Schleifscheiben und Ähnliches immer rechtzeitig. Abgenutzte Sägeblätter, Schleifscheiben und Bohrer sind absolut gefährlich.

Säubern Sie Ihr Werkzeug gründlich nach jedem Gebrauch und bewahren Sie es außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Überlassen Sie nötige Reparaturen immer dem Fachmann.

Schützen Sie sich selbst

Ein Heimwerker sollte sich genauso schützen wie der Profi. Die Risiken, denen er oder sie sich aussetzt, sind schließlich ebenso groß.

Augen

Beim Arbeiten fliegen manchmal Späne, Funken, Splitter und Staub umher und diese können die Augen schädigen. Tragen Sie darum eine Schutzbrille, durch die Sie gut sehen können und die Ihre Augen auch seitlich schützt. Eine normale Brille oder eine Sonnenbrille schützen Ihre Augen beim Werken nicht ausreichend.

Hände

Sicherlich braucht man nicht weiter erklären, warum beim Sägen, Schleifen, Schmirgeln und Hacken die Hände leicht verletzt werden können. Verschiedene Produkte können auf Ihre Hände spritzen und beispielsweise Brandwunden verursachen.

Gut sitzende Arbeitshandschuhe bieten Schutz. Die neuesten Schutzhandschuhe sitzen hauteng und sind aus einem weichen elastischen und atmungsaktiven Material.

Atemwege

Beim Bohren, Sägen, Schmirgeln, Schleifen, Hobeln oder Fräsen entsteht feiner, Staub, der die Atemwege irritieren kann. Eine einfache Staubmaske bietet in diesem Fällen ausreichenden Schutz. Bringen Sie Isolierwolle an oder arbeiten Sie mit Lacken und Farben mit Lösungsmitteln? Das Einatmen der dabei freigesetzten Dämpfe ist hoch gefährlich, Darum sollten Sie bei der Arbeit am besten eine Maske mit Aktivkohlefilter tragen. Sie sollten auf jeden Fall immer auf ausreichend Lüftung achten.

Ohren

Das Geräusch des Schlagbohrers überschreitet den Lärmgrenzwert um einiges und kann zu bleibenden Hörschäden führen. Auch Sägen, Schleifen und Schmirgeln schädigt die Ohren. Sie sollten daher beim Arbeiten mindestens Ohrstöpsel tragen. Noch besser ist ein Kapselgehörschutz, der wie ein Kopfhörer aussieht. Hängen Sie ihn in Reichweite Ihres Arbeitsplatzes auf, dann werden Sie immer daran erinnert, ihn auch zu tragen. Außerdem können Sie ihn zwischendurch immer wieder schnell abnehmen.
Ein Kapselgehörschutz ist allerdings nicht das selbe wie ein Kopfhörer, mit dem man Musik hört. Letzterer ist nicht dafür gebaut, Umgebungsgeräusche abzuschirmen. Es gibt mittlerweile schon Kapselgehörschutz mit integrierten Kopfhörern.

Haare

Sie wollen gar nicht daran denken, was passiert, wenn Ihre langen Haare in eine Maschine geraten. Deshalb binden Sie sie immer zum Pferdeschwanz zusammen, damit sie sich erst gar nicht in der Maschine verheddern können – oder tragen Sie eine Kappe.

Füße

Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen mögen dem Heimwerker vielleicht etwas übertriebe anmuten, doch wir empfehlen Ihnen, nicht mit Sandalen oder Flipflops zu arbeiten. Achten Sie darauf, vernüftige Schuhe zu tragen, auf denen Sie fest stehen und die ausreichend Schutz bieten.

Kleidung

Locker sitzende Blusen, Hemden oder T-Shirts stecken Sie in die Hose, damit sie nirgends dazwischen geraten. Achten Sie auch darauf, dass keine Bänder herunterhängen. Tragen Sie möglichst Kleidung mit langen, anliegenden Ärmeln, vor allem, wenn Sie mit einem Winkelschleifer hantieren.

Schmuck

Ringe, Armbänder und Ketten haben bei der Arbeit nichts zu suchen.

Sonstiges

Die Vibration bei der Verwendung von Handwerkzeugen kann schädlich für Nerven und Gelenke sein, wenn Sie ihr zu lange ausgesetzt sind. Vor allem Hände, Arme und Rücken snd anfällig. Unterbrechen Sie sofort die Arbeit, wenn Sie merken, dass die Vibrationen zu stark sind und Hände und Arme Schmerzen.
Achten Sie darauf, dass Sie nicht über Kabel von Elektrowerkzeugen stolpern. Legen Sie die Kabel so, dass Sie nicht darüber fallen können. Und schließlich sollten Sie immer darauf achten, keine Leitungen anzubohren. Verwenden Sie ein digitales Ortungsgerät zum Aufspüren von Leitungen, bevor Sie sich mit der Bohrmaschine an die Arbeit machen.

Sicher in die Höhe

Jährlich fallen hunderte Menschen beim Heimwerken von der Leiter, was häufig zu Verletzungen führen kann. Eine Leiter bleibt für viele Arbeiten zweifelsohne ein wichtiges Hilfsmittel. Verwenden Sie deshalb ein solides und stabiles Modell, das den gängigen Sicherheitsstandards entspricht. Opas alte Leiter mag zwar eine gewisse Nostalgie ausstrahlen, sollte aber möglichst nicht mehr zum Einsatz kommen – oder nur als Deko-Element in Ihrem Haus.

Für Heimwerkerarbeiten, bei denen Sie nicht auf die Leiter steigen müssen, nehmen Sie am besten eine Trittleiter. Stellen Sie sich nie auf den obersten Tritt. Der ist nur zum Festhalten gedacht.

Wer höher hinaus muss, der braucht eine richtige Leiter. Die Füße der Leiter sollten rutschfest sein. Kontrollieren Sie, ob die Antirutschschicht nicht abgenutzt ist. In dem Fall sollten Sie sie unbedingt ersetzen. Die Sprossen (Stufen) der Leiter sollten gerippt sein, damit man nicht so leicht abrutschen kann. Sie sollten außerdem immer sauber sein. Reste von Farbe, Sand, Zement und sonstigem entfernen Sie bitte immer sofort.

Eine Leiter sollte immer im Winkle von 75 Grad aufgestellt werden, die Sprossen sollten waagerecht liegen. Der obere Teil der Leiter muss an beiden Seiten genug Standfestigkeit bieten. Achten Sie auf den Untergrund. Bei einem spiegelglatten Untergrund kann die Leiter schnell wegrutschen. Steht die Leiter vor einer Tür? Dann treffen Sie Vorsorge, dass die Tür abgeschlossen ist, damit sie nicht unvermittelt geöffnet wird.

Wenn Sie auf dem Dach arbeiten müssen, dann lehnen Sie die Leiter niemals an die Dachrinne, sondern befestigen Sie sie mit einem Seil am Dach oder an einem festen Gegenstand am Boden.

Ziehen Sie festes Schuhwerk an, bevor Sie auf die Leiter steigen. Halten Sie sich an den Leitersprossen fest, wenn Sie bohren, hoch- oder runterklettern, nicht an den Seiten.

Müssen Sie länger auf einer bestimmten Höge arbeiten? Dann schaffen Sie sich eventuell eine breite Fußstütze an, die Sie auf den Sprossen platzieren und die das Arbeiten etwas bequemer macht. Sobald Sie mit einem Abstand von mehr als einer Armlänge arbeiten, müssen Sie die Leiter umstellen.
Eine Aluminiumleiter sollte immer im Abstand von mindestens zwei Metern von nicht isolierten Elektroleitungen stehen. Achten Sie immer auf Stromleitungen, wenn Sie in großer Höhe arbeiten müssen.

Räumen Sie nach den Arbeiten die Leiter weg. Sie sollte an einem unzugänglichen Platz aufbewahrt werden. Schließlich sollen Diebe nicht die Gelegenheit bekommen, mit ihr in Ihr Haus einzusteigen.


Die Tipps stammen aus dem Buch „Die Bosch Do-it-Yourself-Heimwerkerbibel“ der HEEL Verlags GmbH und sind urheberrechtlich geschützt.


 


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