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So tapezieren Sie richtig

Damit Ihnen das Tapezieren beim nächsten Mal leichter von der Hand geht, haben wir für Sie ein paar Tipps zusammengestellt. Egal, ob Raufaser-, Vlies-, oder Motivtapeten – so wird das Verschönern der Wände zum Kinderspiel.

Gewusst wie – Tipps, die das Tapezieren erleichtern

Lässt sich die obere Schicht der alten Tapete nicht gut abziehen, perforieren Sie nach dem Befeuchten die Oberfläche – zum Beispiel vorsichtig mit der Kannte eines Spachtels.

Nach dem Verspachteln unebener Stellen sollten die Wände zunächst mit einer speziellen Grundierung gestrichen werden. Der Kleister wird sonst direkt wieder von der Wand eingesaugt.

Für ein optimales Ergebnis sollten Sie immer mit dem Licht tapezieren. Heißt: als Erstes die Decke und dann alle Wände, die ein Fenster haben.

Unschöne Spannungen und Risse können Sie vermeiden, wenn die Raumtemperatur beim Trocknen der Tapete zwischen 18 und 20 Grad liegt.

Wer nicht ausreichend Platz zum Entsorgen der Tapetenreste hat, schrumpft ihr Volumen durch Einweichen in einem Eimer oder in der Badewanne.

Hinter Heizkörpern oder Öfen ist das Tapezieren überflüssig, da sich durch die ausgehende Wärme früher oder später der Kleister wieder löst.

Decken tapezieren

Das Tapezieren einer Decke ist eine recht kniffelige Arbeit. Am besten arbeiten Sie zu zweit, damit eine Person die Tapete oder die Tapetenrolle festhalten kann und die andere die Bahn gegen die Decke klebt. Statt einer Leiter verwenden Sie ein breites, stabiles Holzbrett, das Sie an zwei Leiterstufen auflegen. Vorteil ist, dass Sie auch zu zweit bequem darauf arbeiten können. Alternativ kann die zweite Person eventuell auf dem Boden stehen und mit einem Besen die Tapete gegen die Decke drücken.
Spannen Sie einen Faden, den Sie mit Nägeln oder Heftzwecken an der Decke befestigen. Sie können stattdessen auch einen digitalen Kreuzlinienlaser verwenden, wie den Quigo von Bosch.

Beschädigte Tapete ausbessern

Bewahren Sie immer Tapetenreste auf, damit Sie Risse oder andere schadhafte Stellen leicht ausbessern können. Statt gleich eine Packung Pulverkleister anzurühren, können Sie auch eine kleine Tube, einen Roller oder einen Stick kaufen.

Eine Luftblase in der Tapete

  • Mit dem scharfen Cutter über der Luftblase ein Kreuz in die Tapete schneiden. Die Luft vorsichtig herausdrücken.
  • Die Tapete am Rand vorsichtig nach außen falten und mit einem feinen Pinsel Kleister auf die Rückseite geben. Die Ränder wieder andrücken und überschüssigen Kleister sofort mit einem Tuch entfernen.

Ein Riss in der Tapete

  • Auf einem Tapetenrest ein Rechteck ausschneiden, das den Riss abdeckt. Achten Sie darauf, dass das Muster genau passt. Das Rechteck mit Malerkrepp auf den Riss kleben.
  • Mit dem Cutter rund um den Riss durch beide Tapetenschichten schneiden.
  • Wenn das Stück an der Wand sich nicht löst, dann etwas anfeuchten und vorsichtig abziehen.
  • Den Kleister auf das neue Tapetenstück geben und dieses auf die Wand kleben. Mit einem Tuch glatt streichen.

Gelöste Nähte

  • Eine gelöste Naht sollten sie schnell wieder ankleben, denn sonst können Sie Risse später nicht mehr sauber ausbessern.
  • Füllen Sie Kleister in eine Flasche mit kleiner Öffnung und heben Sie die gelöste Naht vorsichtig an.
  • Tragen Sie den Kleister auf und drücken Sie die Naht mit dem Nahtroller wieder an. Überschüssigen Kleister wischen Sie einfach mit einem Tuch ab.

Fehler beim Tapezieren

Die Tapete löst sich, hat viele Bläschen oder fällt fast von der Wand?

Prüfen Sie, ob Sie den passenden Kleister für Ihre Tapete benutzen. Nehmen Sie möglichst keine Kleisterreste, die noch im Keller stehen, sondern kaufen Sie den richtigen Kleister für die jeweilige Tapetenart.

Die Nähte sind zu sehen.

Manchmal zieht sich die Tapete nach dem Kleben noch etwas zusammen, sodass die Nähte zu sehen sind, vor allem wenn Sie eine dunkle Tapete auf eine helle Wand kleben. Das können Sie vermeiden, wenn Sie die Bahnen etwas überlappen lassen. Achten Sie darauf, dass zwischen den Bahnen keine Zwischenräume entstehen, während Sie noch beim Tapezieren sind. Es ist gut möglich, dass die Tapete zu schnell trocknet. Stellen Sie also die Heizung beim Trocknen ab.

Die Tapete schließt an der Ecke nicht bündig ab.

Beginnen Sie nie in einer Ecke, sondern arbeiten Sie mit einem Lot und lassen Sie die Tapete wie beschrieben überstehen. Ecken sind fast nie wirklich rechtwinklig.

Die Tapete kräuselt sich in der Ecke.

Kleben Sie niemals ein großes Stück Tapete in die Ecke. Lassen Sie die Tapete dort 5 – 10 cm überstehen. Da eine Ecke niemals wirklich rechtwinklig ist, kann es sein, dass sich in dem überstehenden Stück kleine Falten zeigen. Dann machen Sie kleine Schnitte in die Tapete und streichen Sie die Falten glatt.


Die Tipps stammen aus dem Buch „Die Bosch Do-it-Yourself-Heimwerkerbibel“ der HEEL Verlags GmbH und sind urheberrechtlich geschützt.


Bei weiteren Fragen stehen Ihnen unsere Fachberater in den Knauber Freizeitmärkten gerne mit Rede und Antwort zur Seite. Sie sind noch auf der Suche nach Ihrer Wunschtapete? Lassen Sie sich in unserem Tapetenstudio inspirieren…

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